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Sala di Cagliostro

 
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Sala Lupin
Ex-Todesser


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 10.01.2007
Beiträge: 1787

BeitragVerfasst am: 16.01.2007, 11:25    Titel: Sala di Cagliostro Antworten mit Zitat

Mein Leben in England, bestand bis zu diesem Zeitpunkt aus müßigen Plaudereien mit einer anderen jungen Todesserin, Martinis schlürfen und nutzlosem Nichtstun
Tag für Tag saß ich in meinem Haus herum, wartete darauf, dass ich irgendwann mal einen Auftrag erhalten würde und das Großartigste was ich dann tatsächlich machte, war mit meiner Freundin Elena nach London zu apparieren und ein paar Muggel zu ärgern.
Gut, an diesen Abend, an dem wir dann von einer Bande Muggel verfolgt und beinahe… Nun, daran sollte ich lieber nicht mehr denken…
Bei Elena brach da irgendein Trieb durch und mit Entsetzen konnte ich dabei zusehen, wie sie einen der Muggel die wir mit Hilfe des Tagwandlers Shane McFarrel außer Gefecht setzen konnten zerriss und förmlich in seinem Blut badete.
Auch dieser Tagwandler genoss das Blut der Muggel. Nur schwer konnte ich meine aufsteigende Übelkeit unterdrücken. War ich doch einfach froh, dass wir diese Situation einigermaßen gut überstanden hatten.
Aber das war die Ausnahme. Ich lebte also einfach so vor mich hin und dass mein Leben irgendeinen Sinn hatte, das kann ich nicht behaupten.
So fest ich davon überzeugt war genau das Richtige gemacht zu haben, indem ich mich Voldmort anschloss, genau so oft war ich im Zweifel, ob mein Leben tatsächlich so lief, wie es für mich wünschenswert war…

Dieses Einerlei nahm eine Wendung, als ich einen spontanen Abstecher nach Hogsmeade beschloss und dort einen Mann traf, den ich kurz zuvor kennen gelernt und mich sogleich mit ihm zerstritten hatte.
Schon bei unserem ersten Treffen, fand ich ihn interessant und was mich eigentlich vom ersten Moment anzog, war seine ruhige Art und - nun… seine Augen.
Nun also standen wir voreinander und keiner von uns war über diese Begegnung so sehr glücklich.
Nach anfänglichem, beiderseitigem Missmut beschlossen wir aber dann diesen Streit beizulegen und stattdessen etwas miteinander trinken zu gehen.
Selten hatte ich etwas weniger zu bereuen, denn dieser Abend entwickelte sich derart angenehm, dass ich mich auf eine Wiederholung richtig freute.
Remus Lupin, so hieß der Mann, erwies sich als genau das was ich bislang nicht kannte und was mir offensichtlich gut tat.
Allerdings gab es da ein… nun ein ‘Problem‘, das mir jedoch an diesem Abend überhaupt nicht zu Bewusstsein kam. Er war nämlich Lehrer. Genauer gesagt: Lehrer auf Hogwarts.

Als ich später am Abend zu Hause war und mich durch den netten Abend mit einem netten Mann richtig beschwingt fühlte, machte ich mir noch keine Gedanken. Die machte ich mir erst am nächsten Morgen. Ich rief Elena zu mir und beriet mich mit ihr.
Wir einigten uns darauf , dass ich mich an die für uns zuständige Todesserin Desideria Cane wenden würde, um vorsichtig abzuklären, ob mir eine Bekanntschaft mit diesem Lehrer keine Schwierigkeiten bringen würde.
Nun…, es kommt darauf an was man unter Schwierigkeiten versteht.
Der Besuch bei Mrs. Cane war - wie nicht anders zu erwarten - nicht erfreulich.
Mit Hohn klärte sie mich auf, wer Remus Lupin ist und dass ich im ersten Moment schockiert war, ist wohl verständlich
Ich erfuhr, dass Lupin zu den Freunden und Beschützern der Potters gehörte, ein Halbblut und zudem noch ein Werwolf war.
Alles in allem eine Kombination, die mich aufgrund meiner Erziehung schreiend davon hätte laufen lassen müssen, doch dazu kam er erst einmal nicht.
Mrs. Cane verschwand kurz und als sie wieder kam war ich fassungslos. Allem Anschein nach, hatte sie sich auf irgendeinem Weg mit einem der ranghöchsten Todesser beraten und erteilte mir auf dessen Anweisung hin meinen ersten Auftrag. Ich sollte mich nun weiter mit Lupin treffen um mit allen - wirklich allen Mitteln an Informationen über Hogwarts zu gelangen.
Dass ich ihr Haus wie betäubt verließ, muss ich sicher nicht extra erwähnen, oder?

Nun, ich ging nach Hause und mein Entsetzen über diesen ‘Auftrag’ hielt nicht lange an. Zwar versuchte ich mir ständig klar zu machen, dass ich Lupin als Feind betrachten und mich vor ihm in Acht nehmen musste, aber in den Vordergrund drängte sich doch immer mehr, dass ich mich nun einfach weiter mit ihm treffen konnte.
Elena kam später wieder zu mir und auch sie hatte sich über Lupin erkundigt und die Informationen die sie mitbrachte… nun, die weckten etwas in mir, das mir bis jetzt ganz neu war. Ich hatte Mitleid. Dieser Mann war als Kind zum Werwolf gemacht worden.
Überlegte ich noch eine kurze Zeit, warum er als Werwolf auf der ‘guten’ Seite stand, schob sich doch dieses Mitleid ständig in den Vordergrund.
Tja, dieses Mitleid in Kombination mit der sowieso schon vorhandenen Sympathie, war keine gute Voraussetzung mich ernstlich mit meinem Auftrag zu beschäftigen.
Mir selbst einredend nun meinen Auftrag in Angriff zu nehmen, schickte ich ihm noch am gleichen Tag eine Eule um mich für den Abend mit ihm zu verabreden.
Auch die Freude die ich über seine herzliche Zusage empfand, widersprach meinem Auftrag ganz und gar.

Wieder und wieder rief ich mir in Erinnerung, dass er doch eigentlich mein Feind ist…, nun ich versuchte es auf jeden Fall.
Allerdings verlief das zweite Treffen nicht ganz so harmonisch.
Getrübt wurde es durch zwei Dinge.
Am Vormittag erst hatte ich erfahren, dass mein Vater hier in England wohl eine Affäre gehabt hatte, aus der eine Tochter hervorgegangen war, die er jetzt haben und nach Rom holen wollte. Die Mutter des Mädchens war im Begriff unterzutauchen und legte mir das Wohl der kleinen Felicia, die Schülerin auf Hogwarts war , ans Herz.
Der nächste Grund aus dem der Abend getrübt wurde - allerdings nur ein wenig - war Lupin selber. Er war nämlich durch meinen Nachnamen aufmerksam geworden und hatte sich erkundigt und von meiner Familiengeschichte - die bereits seit Generationen mit der dunklen Magie in engsten Zusammenhang steht - erfahren.
Er stellte unangenehme Fragen, die ich nicht unbedingt überlegen beantwortete.
Trotzdem entwickelte sich der Abend noch so angenehm, dass ich mich auf das nächste Treffen einfach nur freute.

Schon am nächsten Tag traf seine Eule ein, um eine Verabredung für den gleichen Abend auszumachen. Mein Herz klopfte und ich freute mich, obwohl ich auch Angst hatte, dass meine Familie wieder zur Diskussion stehen würde. Trotzdem…, als er dort mit dieser weißen Rose für mich stand, fielen mir wieder nur seine braunen Augen auf. Leider war das Treffen nur sehr… kurz!
Lupins Misstrauen war durch meine Antworten vom Vortag gewachsen, er stellte mich zur Rede und… entblößte mein Dunkles Mal.
Es war eine Zwangslage, diktiert von reiner Angst. Noch zu gut hatte ich Elenas und Mrs. Canes Worte im Ohr, die mich vor Lupin und der Tatsache gewarnt hatten, dass er mich umgehend nach Askaban bringen würde wenn er erfahren würde, dass ich Todesserin sei.
In dem Moment, in dem er meinen linken Unterarm sah, brannten bei mir alle Sicherungen durch. Ich machte ihn unschädlich und schaffte ihn in mein Haus.

In meiner ersten Angst rief ich um Hilfe, wendete mich an die Todesser, die mir auch bald schon zur ‘Hilfe’ eilten. (Zusammenfassung nachzulesen in ‘Salas Unterschlupf’)
Leider muss ich sagen, leider. Denn in einem kurzen Gespräch, dass ich vor dem Eintreffen Dolohovs mit Lupin führte, war er so enttäuscht darüber dass ich kein Vertrauen gehabt hatte, das mir mein Irrtum schnell klar wurde.
Die folgenden Tage entwickelten sich für mich zu einer persönlichen Katastrophe. Mein ganzes bisheriges Leben wurde von Sekunde zu Sekunde mehr in Frage gestellt.
Lupin wurde gefoltert und gequält, litt ohne Ende und anstatt es zu genießen - wie es sich eigentlich für mich als Todesserin gehört hätte -, litt ich mit ihm. Mein Mitleid, meine Gefühle wurden durch diesen Mann angesprochen und das war es was mich zutiefst verwirrte. Noch niemals hatte ich irgendwelche Gefühle für einen anderen Menschen entwickelt. Diese Gefühle diktierten mein weiteres Handeln.
Durch einen weiteren Todesser - der irgendwie kein richtiger Todesser sein konnte, da er viel zu sehr um Lupins Leben und Wohlergehen besorgt war - ermutigt, fasste ich den Entschluss irgendwie die Möglichkeit zu finden Lupin zu befreien. Gemeinsam fassten wir den Entschluss, dass ich einfach in der kommenden Nacht mit ihm aus meinem Haus apparieren würde.
Nun, dass Dolohov mittlerweile eigene Pläne hatte und sich zu seiner Unterstützung noch einen Todesser namens Augustus Rookwood holte konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen.
Allerdings erfuhr ich es schon bald.
Der Plan sah vor, dass ich Lupin vorspielen sollte abtrünnig zu werden. Es sollte alles unternommen werden, um ihn davon zu überzeugen, dass ich mich in größter Gefahr befinde und Unerträgliches erleide, damit er mich nach Hogwarts bringen würde und ich dort für die Todesser die Schule und den Phönix-Orden ausspionieren konnte
Ich wurde vor Lupins Augen mit dem Cruciatus gefoltert, ihm wurde vorgespielt, dass ich mehrfach vergewaltigt werde, ich wurde verletzt und ihm wurde Voldemorts Eintreffen angekündigt.
Ja, der Plan ging auf. Was allerdings weder Dolohov noch Rookwood ahnen konnten war, dass ich all das nur mitmachte, weil dieser Plan für mich wie die Erhörung sämtlicher Gebete war. Ich würde die Möglichkeit haben Lupin unbehelligt aus dem Haus zu schaffen und genau das war das Einzige, was für mich zählte.
Was mit mir geschehen würde, war mir völlig gleichgültig. Ich fasste für mich eine Rückkehr nach Rom ins Auge.
Ich log den Männern also munter vor, dass Lupin mich mit nach Hogwarts nehmen würde und bekam sogar in Aussicht gestellt, bei meiner Rückkehr in dieses Haus auf der Todesser-Karriereleiter nach oben zu steigen, wenn mein Einsatz erfolgreich sein würde.
Nur ganz kurz musste ich darüber nachdenken, dass dies genau das gewesen war, das ich mir noch vor kürzester Zeit erträumt hatte und dennoch ließ es mich jetzt so kalt wie kaum etwas zuvor.
Die Nacht kam und wir konnten tatsächlich fliehen.

Ich floh mit Remus aus meinem eigenen Haus, brachte ihn nach Hogwarts und wollte eigentlich nach Rom fliehen.
Ja, ich hatte es fest vor, ganz fest. Obwohl meine Gefühle für Remus mittlerweile über reine Sympathie längst weit hinausgingen, wollte ich mir das jedoch nicht eingestehen, wollte ihn nur von mir befreien, wollte nur nach Rom…
Nur diese Gefühle, mit deren Umgang ich noch so ungeübt war, kamen mir dazwischen.
Hatte ich noch eben mit Remus sprechen können und den Eindruck gehabt, dass er gesundheitlich in einem relativ stabilen Zustand war, so brach er angesichts der Tatsache nun wieder nach Hogwarts zu kommen völlig zusammen.
Jedes seiner Worte trieb mir Schauer der Angst über den Rücken, als er mich mit kaum verständlicher Stimme bat ihn nicht zu verlassen und mich fast anflehte, ihn nicht alleine sterben zu lassen.
Wie hätte ich meine Gefühle da beiseite schieben und gehen können? Es war unmöglich und nun endlich konnte ich auch vor mir selber zugeben, dass meine Gefühle mittlerweile viel tiefer waren, als ich es vermutet hatte und über normale Zuneigung weit hinausgingen.
Ich blieb, natürlich blieb ich. Ich konnte gar nicht anders. Von dieser Minute an, wich ich nicht einen Augenblick mehr von seiner Seite. (teilweise Originale und Zusammenfassungen nachzulesen in Hogwarts Krankenflügel - ab dem 15. September)

Ich wachte an seinem Bett, half der Heilerin von Hogwarts bei seiner Pflege und versuchte ihn zu beruhigen, wenn ihn Albträume heimsuchten und ihn immer und immer wieder mit den Qualen der letzten Tage konfrontierten.
Ja und auch unsere persönliche Beziehung zueinander wuchs von Stunde zu Stunde, genau wie unsere Gefühle.

Dass ich von ständigen Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen gequält wurde, muss ich vielleicht nicht extra betonen und es ging mir erst ein wenig besser, nachdem ich Remus alles gestand, was sich in meinem Haus zugetragen hatte.
Nachdem ich zugab, dass ich eigentlich den Auftrag hatte ihn zu befreien, von ihm nach Hogwarts gebracht zu werden und ihn auszuspionieren.
Er war dermaßen verletzt durch dieses Geständnis, dass ich unserer Beziehung keinerlei Chance mehr gab und vor Schmerz weder aus noch ein wusste.
Zum Glück waren seine Gefühle stark genug um ihn sehen und verstehen zu lassen, weshalb ich ihm all das gestanden habe und von diesem Moment an wurde unsere Beziehung zueinander nur noch enger und erlebte einen der schönsten Momente, als er mir sagte, dass er mich liebt, erlebte wieder eine Steigerung, als er mich fragte, ob ich mit ihm zusammen leben will und wurde gekrönt, als wir uns das erste Mal ganz nahe kamen.

Remus und ich, lebten zuerst in seiner Wohnung, die er auf Hogwarts hatte und auch weiterhin haben wird.
Allerdings sind wir so ganz allmählich umgezogen und zwar in den Grimmaulplatz Nr. 12, in dem bis vor wenigen Tagen Sirius Black wohnte.
Durch die Gefangennahme Peter Pettigrews, ist er rehabilitiert und braucht sich nicht weiter zu verstecken und… nicht mehr in dem Haus zu leben, das ihm so sehr verhasst ist.
Er bot Remus und mir an, dort wohnen zu können, da wir in diesem Haus noch sicherer sein würden, als auf Hogwarts.
Nur zu gerne nahmen wir dieses Angebot an, vor allem, da wir erst gerade erfahren hatten, dass wir ein Kind bekommen würden.
Überhaupt…, das Kind… Es wurde bereits - wie Madame Pomfrey feststellte - bei unserem ersten Beisammensein gezeugt. Wie groß waren meine Befürchtungen, Remus davon zu erzählen… und wie unbegründet waren sie..
Niemals hätte ich gedacht, dass sich ein Mann so sehr über ein Kind freuen kann.
(Zusammenfassung und teilweise Originale nachzulesen am 28.September in Hogwarts)
Allerdings sind auch meine Ängste gewachsen. Musste ich mir bis jetzt nur Gedanken darum machen, selbst nicht in die Hände der Todesser zu gelangen, so trug ich jetzt auch die Verantwortung für mein ungeborenes Kind.

Doch wie sieht es jetzt, genau jetzt zu diesem Zeitpunkt, dem 5. Oktober 1995, mit mir und meinem Leben aus?
Ich bin jetzt eine abtrünnige Todesserin, alle Todesser würden ein Freudenfest feiern, wenn sie mich in ihre Finger bekämen.
Ich bin nämlich nicht nur abtrünnig geworden, sondern half auch aktiv dabei mit, ihnen eine Falle zu stellen, um dem Phönix-Orden die Möglichkeit zu geben gerade Dolohov und Rookwood in die Finger zu bekommen.
(nachzulesen am 27.September in Hogsmeade)
Allerdings konnten sie leider entkommen, aber ich werde auch künftig alles tun, um bei ihrer und der Ergreifung jedes anderen Todessers zu helfen.

Wie bereits gesagt, ich habe keine Sekunde bereut bei Remus geblieben zu sein. Ich lebe mit dem Mann zusammen, den ich wie nichts auf der Welt liebe, dessen Baby ich im Sommer zur Welt bringen werde und… dessen Frau ich heute werde…



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Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.
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